Gesunde Unternehmenskultur durch Artgerechte Menschenhaltung

 

Artgerecht-GK-2015

„Das auffälligste Kennzeichen für das Pathologische unserer Spezies ist der Gegensatz zwischen ihren einzigartigen technologischen Leistungen und ihrer ebenso einzigartigen Unfähigkeit, ihre sozialen Probleme zu meistern.“
(Arthur Koestler, aus: Zivilisation in der Sackgasse, Prof. Franz M. Wuketits, mankau Verlag)

Die Probleme sind nicht weg zu diskutieren, die Auswirkungen bereits Dauerthema in den Medien und Damoklesschwert in allen Personalabteilungen.

Wie sieht die Lösung aus? Mehr Obst in Meetings? Walking in der Mittagspause? Gutschein für den Fitness-Club? Mehr von dem, was nicht wirklich hilft?

… Futter und Möhrchen …

Alles beginnt mit Offenheit, Achtsamkeit und Mut. Mit Vertrauen, Humor und einem entspannten Verhältnis zu Fehlern.

Der Mensch ist und bleibt ein soziales Wesen. Seine Leistungsfähigkeit ist gebunden an die Erfüllung elementarer Bedürfnisse wie Klarheit, Freiraum, Einfühlung, Herausforderung, Sicherheit und Austausch. So – und nur so – gedeihen Produktivität, Verantwortungsgefühl, Kooperation und Effektivität.

Was wir wirklich brauchen ist die Rückbesinnung auf die Eigenschaften unserer Art. Wir sind „Herdentiere“ durch und durch. Die verkrampfte Trennung von Persönlichkeit und Berufsleben laugt uns aus. Wir brauchen Anerkennung, Freiheit und Vertrauen. Wir brauchen gemeinsame, von Herzen geteilte Visionen und Ziele.

Wir brauchen Artenschutz am Arbeitsplatz!

In Zeiten des demographischen Wandels und sich verstärkenden Fachkräftemangels geht es um mehr, als Mitarbeitern ihr „Futter“ hinzuwerfen plus Extra-Bonus-Möhrchen zu Weihnachten.

Das heißt: Das Lebewesen „Mensch“ kann seine biologischen und sozialen Bedürfnisse erfüllen und erfährt Respekt und Wertschätzung für seine Individualität.

Halten Sie bitte einen Moment inne und fragen Sie sich: Wie artgerecht ist Ihr Leben von 8 bis 18 Uhr? Wie viel Emotionen dürfen Sie mit an Ihren Arbeitsplatz bringen? Wie „verbogen“ fühlen Sie sich auf dem Heimweg und wie viel Energie wenden Sie auf, um sich in eine Form zu quetschen, in die Sie nicht passen?

Haben Sie neben Tagespensum, Zielvereinbarung und unzähligen externen Ansprüchen auch sich selbst „erfüllt“? Wenigstens ein bisschen?

Ist das psycho-romantischer Quatsch, ein rosaroter Ponyhof fern der Realität oder die Voraussetzung für Leistungsfähigkeit, Kreativität und Engagement?

Wir sind überzeugt: die Erfüllung dieser Bedürfnisse ist so logisch und unumgänglich wie Essen und Schlafen. Schließlich gibt es auch in Darwins Sinn keine neue Spezies namens „Arbeitnehmer“. Es sind immer noch Menschen, für die der Arbeitsplatz ein Teil deren Lebensraumes ist. Der „homo oeconomicus“ ist ein evolutionäres Auslaufmodell. Dem „homo sapiens naturalis“ – dem weisen, naturverbunden denkenden und handelnden Menschen gehört die Zukunft.

Uns ist es gelungen, unser ArbeitsLeben weitgehend ARTGERECHT zu gestalten.
Wir sind damit nicht fertig. Wir sind nicht perfekt. Wir haben manchmal Stress. Wir probieren viel aus, gehen Risiken ein und fallen hin und wieder auf die Nase.

Wir haben uns den Luxus erarbeitet, unsere Überzeugungen und Werte leben zu können. Wir brauchen keine Work-Life-Balance, weil Leben und Arbeiten uns nicht in diese zwei Hälften zerteilt.

Teilen möchten wir unsere Erfahrungen, unsere Leidenschaft und unser Wissen. Bitte sprechen Sie uns an. Wir freuen uns auf Ihre Fragen, Anregungen und Bedenken.

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