Pferde unterstützen Mediationsprozesse

 

Pferde sind anmutig, kraftvoll und beeindruckend.

Gabriele Kottlorz mit dem freundlichen "Barockpferd" Baldur

Gabriele Kottlorz mit dem freundlichen „Barockpferd“ Baldur

Und sie sind in freier Wildbahn Nahrungsgrundlage für unzählige Beutegreifer und deren hungrige Nachkommen. Den bestmöglichen Schutz vor Angriffen bietet ein gut strukturierter und perfekt funktionierender Sozialverband. So wundert es kaum, dass unter Pferden die Bindungsfähigkeit und –bereitschaft eine hohe Priorität hat. Die Kommunikation untereinander dient in erster Linie der Klärung und Festigung von Beziehungen.

Diese Verhaltensweisen zeigen Pferde auch gegenüber dem Menschen. Sie erfassen sekundenschnell unsere Körpersprache und die dahinter liegenden Gefühle und Bedürfnisse. Im Kontakt mit Pferden können Medianden spielerisch erproben, wie stimmig und authentisch sie mit sich selbst sind. Das erleichtert ihnen die Formulierung von Standpunkten, Wünschen und Befürchtungen. Besonders hilfreich ist dieser handlungsorientierte Ansatz für Menschen, die es nicht gewohnt sind über Emotionen zu sprechen.

Pferde sorgen einerseits für Ablenkung, indem sie den Fokus der Teilnehmer auf alltagsferne Dinge lenken. Andererseits helfen sie dabei, sich auf konkrete Absichten zu konzentrieren. Sie führen die Medianden immer wieder zur Kernfrage: „Was will ich eigentlich erreichen?“, indem sie jegliche Unstimmigkeit mit Unaufmerksamkeit, Desinteresse oder Abwehrhaltung quittieren.

Unter entsprechender Anleitung ist der Einsatz von Pferden sehr empfehlenswert bei hoch emotionalisierten Konflikten. Entsprechend veranlagte Pferdepersönlichkeiten strahlen eine gelassene Autorität aus, die Hektik und Aggression ins Leere laufen lassen. Beobachtungen zeigen, dass Menschen ihre Atemfrequenz unbewusst der des Pferdes anpassen – es kehrt Ruhe ein.

Besonders gut geeignet ist der Einsatz von Pferden in festgefahrenen Situationen, in denen scheinbar alle Möglichkeiten ausgeschöpft wurden. Eine „Auszeit“ in neuer Umgebung wirkt dann oft Wunder. Es fällt wesentlich leichter, altbekannte Muster loszulassen. Die Bewegung mit dem neuen Partner Pferd bringt gleichermaßen Bewegung in Gedanken und Gespräche.

Interessant für Kolleginnen und Kollegen!

Sind Sie als Mediator/in mit Ihren Klienten in einer Sackgasse? Fällt es den Konfliktpartnern schwer, den ersten Schritt zu gehen? Benötigt ein Beteiligter besondere Unterstützung im Einzelsetting?

Möchten Sie die Möglichkeiten der pferdegestützten Mediation unverbindlich kennen lernen?

Möchten Sie eine Mediationssitzung mit Pferd in Ihren Prozessverlauf einbinden?

Ich stehe Ihnen gern für ein unverbindliches Gespräch zur Verfügung.

Impuls-Seminar für Mediatorinnen und Mediatoren im Herbst 2016 in 29303 Bergen-Bleckmar: Gemeinsam auf dem Weg zum Konsens – Wie Sie mit Pferden als Co-Mediatoren Bewegung in Ihren Prozess bringen können.

 

Baldur-und-Attila2014-SK

Meine vierbeinigen Kollegen Baldur und Attila freuen sich, Sie kennen zu lernen!