So schön kann ANDERS sein

Helgas Buch

Helgas Buch


4. Symposium “Anders sein” am 10.10.2015

Prävention und seelische Gesundheit

MHH, Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie

Es gibt so viele Ehrungen und Symposien in Deutschland, aber nur das Team um Andreas Wessels, Andreas Feyerabend und Daniela Feyerabend machen ein herzliches Familientreffen daraus. Sie haben nicht nur die Ehrengäste, sondern deren langjährige Freundinnen und Freunde auf ein freudvolles Wiedersehen eingeladen.

Hier war klar: Es geht nicht um Ruhm und Öffentlichkeitsarbeit, sondern um Nähe, Unterstützung und Verbundenheit. So schön geht „anders Sein“!

Wir konnten zusammen mit Martina Fernholz unsere Ideen und Projekte im Foyer zeigen und viele gute Gespräche führen. Das Interesse an Persönlichkeitsentwicklung und ganz individuellen Gesundheitslösungen war groß. Es scheint, als ob sehr viele Menschen ihr Leben und ihr Wohlbefinden mehr und mehr in die eigenen Hände nehmen. Diesmal konnte man uns nicht nur sehen und hören, sondern auch angenehm er-riechen! Die liebevoll gepackten Lavendelsäckchen waren wie ein sommerlicher Gruß, der in den nahen Winter hinein reicht.

“Du wirst nicht ausgetauscht”

Tief beeindruckt hat uns der Vortrag über “das Gedächtnis der Seele” von Walter Kohl. Da stellt sich ein Unternehmer aus Königstein auf eine Bühne und spricht von Verletztheit, Verzweiflung und Einsamkeit. Von dem Gefühl eines Jungen, der abgeschnitten von der “normalen” Welt ein Dasein führt als “Schachfigur, wertlos im großen Spiel” um die Macht im Deutschland der 70er Jahre.

Ohne Umschweife wurde der 13-jährige Walter einsortiert. Maximal 5 Millionen DM gibt man im Falle einer Entführung für ihn aus. Ein Tausch gegen inhaftierte Terroristen kommt keinesfalls in Frage. Und seine Eltern sitzen daneben und nicken.

Lavendelsäckchen

Lavendelsäckchen


Selten zeigt sich ein Mensch in der Öffentlichkeit so unverstellt. Umso ungewöhnlicher ist es, wenn ein erfolgreicher Unternehmer darüber spricht. Er hat eindrucksvoll in Worte gefasst, was heute für eine nachhaltige Unternehmenskultur überall gefordert wird und doch meistens leblos auf Hochglanz gedruckt ist. Für einen friedvollen Weg braucht es „Ehrlichkeit nach innen“, eine Qualität die in unserer komplexen Arbeitswelt geradezu als störend empfunden wird.

Der Lebensweg des Walter Kohl ist sehr individuell, seine Erkenntnisse und Konsequenzen nicht als Patentrezept übertragbar. Immer wieder betont er, wie wichtig es ist, für sich und seine Seele den richtigen Weg zu finden.

Wir konnten den Walter erkennen und ihm zuhören, nicht nur mit den Ohren, sondern vor allem mit dem Herzen. Als “ein Plädoyer für die Seele” wollte er seine Worte verstanden wissen. Er empfindet die Seele als sein “zweites Gehirn”, in dem jedes Erlebnis einen Abdruck hinterlässt.

Wir beten ganz bewusst die verstörenden Details seiner Seelenabdrücke nicht noch einmal herunter. Wir mögen eine ganz andere Spur in uns bewahren, nämlich die Wärme, die Versöhnlichkeit und Freundlichkeit dieses Unternehmers aus Königstein.

Der einzige Fuchs, den Helga mag

Helga und Dr. Fuchs

Helga und Dr. Fuchs


Launologie ist die Lehre von Humor, Freude und Leichtigkeit. Mit entsprechendem Augenzwinkern hat Dr. Helmut Fuchs uns den Stand der Forschung und praktische Anwendungsbereiche im Arbeitsalltag nahe gebracht. Henne Helga hat es normalerweise ja nicht so mit Füchsen, aber von diesem charmanten Vertreter hat sie sich vor Ort gleich mal ihr erstes eigenes Buch signieren lassen. Da lacht jetzt das Huhn, und wir freuen uns natürlich mit ihr. Ein schöner und alltagstauglicher Praxistip vom Launologie-Experten:

Trainieren Sie Ihren Freudefokus, indem Sie morgens aufschreiben, worauf Sie sich freuen. In der Mittagspause suchen Sie sich jemanden aus, dem Sie heute nocheine Freude machen und Abends notieren Sie drei Erlebnisse, für die Sie dankbar sind.

Probieren Sie es ruhig mal aus und berichten Sie Helga von Ihren Erfahrungen mit der Fuchs`schen Launologie!

Die ausführliche Nachlese dieser rundum gelungenen Veranstaltung finden Sie in Kürze auf der Homepage der MHH



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