Artgerechte Menschenhaltung – wertschätzend-humorvolle Annäherungen

Unser Workshop “Gesunde Unternehmenskultur durch Artgerechte Menschenhaltung” auf dem 3. Niedersächsischen Gesundheitskongress im Schloss Herrenhausen am 21.10.2014 bot nicht nur einen herrlich klaren Blick auf die sprühenden Fontänen im Großen Garten. Sehr deutlich fiel auf, dass sich bei ARTGERECHTER MENSCHENHALTUNG wie bei einer gut eingeführten Marke ganz klar die Geister scheiden: Auf der einen Seite sind es wiederkehrend kritische Worte wie “das ist eine sehr grenzwertige Provokation”. Auf der anderen Seite kamen ausschließlich Menschen mit neugierig-humoristischer Ausrichtung zum Workshop, die unumwunden der effizienten Massenkäfighaltung am Arbeitsplatz entkommen wollen. Hin zu einer ARTGERECHTEN Zugehörigkeit in Teams mit frischer Luft und freiheitlich-selbstbestimmtem Geist.

Die ARTGERECHTEN Grundbedürfnisse formulierten die Teilnehmerinnen und ein Teilnehmer neben Essen, Trinken und Schlafen mit “glücklich und fröhlich sein”, um gesund zu bleiben, besonders am Arbeitsplatz durch Sicherheit und Selbstwirksamkeit, Vertrauen und wertschätzend gesehen zu werden, Selbstbestimmung und “echten” sozialen Kontakten, Lernen als Wachsen verstanden, Struktur und Stabilität.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass Stimmungen am Arbeitsplatz immer “ansteckend” sind und sich echte Bedürfniserfüllung zeigt, wenn sich die Kommunikation verbessert, alle zuversichtlicher, motivierter und mutiger werden und Potentialentfaltung mit sichtbarem “Aufblühen” im kollegialen Team geschieht. Vieles wird dann einfach leichter!

Fazit: wer sich der ARTGERECHTEN MENSCHENHALTUNG mit neugierig-humorvoller Ausrichtung nähert, trägt eindeutig die ‘soft skills’ im Gepäck: die sozialen Komponenten überwiegen weit vor Geld und Gut, vor Obstschalen, Möhrchen und Weihnachtgratifikation. Die Bereitschaft für Eigenverantwortung und Selbsterkenntnis, Vorbild zu sein und mit kleinen Schritten voran zu kommen, Inseln positiver Haltungen zu schaffen und Kollegen mit auf die Reise zu nehmen, zeigte sich wie ein Schwarm kollektiver Intelligenz aller Teilnehmer.



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