Dragon Dreaming – Träume verwirklichen und feiern

Dragon Dreaming

Träume mit Drachen auf die Erde bringen

„Mich beflügelt der Gedanke, mit Dragon Dreaming alte Routinen und Denkmuster zu durchbrechen und ganz neuen Esprit in Projekte und Teams zu bringen.“ Das erzählte Gabriele Kottlorz nach ihrem Einführungsworkshop bei Dennis Heydrich in Hannover.

Wer noch nie von Dragon Dreaming gehört oder gelesen hat, denkt vielleicht spontan an das große Fabelwesen, mitsamt grünen Schuppen und schwefeligem Atem oder gar an Kampf und Heldentod. Ob Drachen individuell und spontan sympathisch erscheinen oder als gefährliche Widersacher: im Kern bietet sich die Möglichkeit, dem „inneren Schweinehund“ zu begegnen. Der ist ja auch ein großer Beschützer, um sicher in der eigenen Komfortzone zu verbleiben …

Dragon Dreaming kann helfen, innere und äussere Widerstände zu überwinden und gute Ideen „auf die Erde“ zu bringen.

Vor einigen Jahren hatte Gabriele Kottlorz eine kurze Sequenz der Methode kennen gelernt, war inspiriert und begeistert.

„Dieser Eindruck hat sich voll bestätigt; schon bei der ersten Übung habe ich erkannt, an welchem ‚Drachen‘ meine eigenen Projekte oft scheitern und wie ich das ändern kann.“ Sie wird Dragon Dreaming mit in ihren methodischen Handwerkskasten aufnehmen und umsetzen.

Der Australier John Croft entwickelte gemeinsam mit seiner Ehefrau Vivienne H. Elanta aus unterschiedlichsten Methoden das Dragon Dreaming. Es setzt auf die Kraft der kooperativen Gemeinschaft und ist von Einsichten uralter Weisheiten der Aborigines, der Chaos- und Komplexitätstheorie und der Systemtheorie inspiriert. In der Anwendung geht es darum, unsere kulturgeschichtlich getrennten Gehirnhälften wieder zu verbinden: links und rechts, Individuum und Umwelt, Denken und Handeln, Logik und Intuition. Ja, auch Arbeit und Spiel, diese scheinbar so gegensätzlich gewordenen Aspekte des Lebens.

Wesentlich in der erfolgreichen Anwendung sind die vier gründlichen Phasen:
gemeinsam Träumen, Planen, Handeln, Feiern.

Gabriele Kottlorz brachte den entgegengesetzt routinierten Arbeitsalltag auf den Punkt: „Üblich bei der Entwicklung von neuen Ideen ist ja immer gleich die Machbarkeitsgarantie … sonst wird es nicht als Idee betrachtet, sondern als Spinnerei.“ Beim Dragon Dreaming geht es wesentlich darum, alle Phasen zu berücksichtigen, statt immer gleich vom ideenreichen Träumen in womöglich unkoordiniertes Handeln zu springen und das Feiern ohnehin stets ausfallen zu lassen. Oder vor lauter Planung die Vision zu vergessen: „Kraft und Energie für eine Projektumsetzung kommen aus der Traumphase. Wer immer nur plant und handelt, plant und handelt, verliert die Kraft einer Vision“, verlauteten Erfahrungsberichte auch im Workshop.

Dragon Dreaming 2015

Ein Plan vom Traum. Mit Drachen

Ja und für was steht nun der Drachen?

Er steht wie ein Wächter immer an der Schwelle zur nächsten Phase mit der Frage „willst du das wirklich?“

„Willst du wirklich vom Träumen in die Planungsphase gehen? Hast du gründlich genug zu Ende geträumt, um die Kraft zu spüren, weiter zu gehen? Danach in die Verwirklichung? Oder machst du einen Rückzieher?“ Daher hier der Vergleich mit dem „inneren Schweinehund“. Es gibt auch Dragon Dreaming-Trainer, die nennen den Drachen unverblümt „die größte Angst“. Und wie die Kraft zu gewinnen ist, am Drachen vorbei zu gehen und Projekte, Träume zu verwirklichen, zeigt Dragon Dreaming auf eine ganz eigene Weise.

„Was mich an der Methode auch beflügelt, ist, dass sie von Prinzip und Technik her so leicht ist. Leichtfüßig dann auch in der Umsetzung. Dragon Dreaming bekommt eine starke Eigendynamik, alles fließt und sprudelt“, schließt Gabriele Kottlorz. Die Methode des Dragon Dreaming findet mehr und mehr Einlass in die Handwerkskästen von Trainern, Beratern, Coaches auf der ganzen Welt, – nun auch in Großmoor.



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